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Zweites Helvetisches Bekenntnis

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 Biografie Bullingers, von Carl Pestalozzi 1858

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Heinrich Bullinger


Heinrich Bullinger 1504 – 1575

Der zweite Reformator in Zürich wird ‚Nachfolger Zwinglis‘ genannt. Nachfolger im Amt war er – er wollte aber Nachfolger Christi sein. Und er könnte unser Vorgänger sein, dann wenn wir seine Art und Weise verstehen und als Vorbild gebrauchen wollten, dort wo sie uns als vorbildlich erscheint.

Theologisch Neues hat er kaum zu bieten. Aber als Meta-Theologe und Heils-Pädagoge ist er bedeutend, auch heute noch. Und einen weiteren Vorzug haben seine Texte: sie sind noch nicht abgegriffen und rationalistisch ge- und missdeutet. Bullingers Werke zu lesen mag uns helfen, unseren eigenen Postrationalismus zu finden. Versuch es, liebe Leserin, lieber Leser.

Es sind verschiedene, vor allem frühneuhochdeutsche Texte hier zu finden, wie sie auch auf der CD-ROM „Studienausgabe 2004“ zu finden sind, ISBN 3-907161-61-0

Ebenfalls sind Beiträge zu Bullinger aufgeführt. In erster Linie nenne ich unbescheidenerweise meinen eigenen Beitrag neben der alten Biographie von Carl Pestalozzi 1858: „Heinrich Bullinger, unser Vorgänger?“ Hier versuche ich Bullinger als Metatheologen und Heilspädagogen anzudeuten und aufzuweisen. Da geht es um Gebrauch oder Nichtgebrauch der Logik – welcher Logik? Es gibt ja deren so viele. Egal, Bullinger lehnte sie, für den Bereich der Wahrheitsfindung und Anbetung, alle ab als „menschliches gedicht“. Zur Vergewisserung des Gefundenen oder Geschenkten, der Wahrheit also („Ich bin die Wahrheit...“, sagt Jesus Christus), zur Vergewisserung also wendet Bullinger Logik mit grosser Selbstverständlichkeit an. Dies kann nicht in der vorliegenden Kürze und in herkömmlichen Arbeitsformen erwiesen werden; deshalb ist der Text nicht linear aufgebaut, sondern verwendet die Darbietungsform als Verständigungsmittel. Flächig oder gar räumlich soll der Text sein, indem Thesen, verschiedene Zugänge zu Bullingers Art und Weise des Schreibens, und ein Haupttext „Das Anliegen“ zugleich angeboten sind, dank Hyperlink-Technik. Der Haupttext hat zudem einen Hauptverweis auf „privative Theologie“. Privativ? ‚Frei von...‘ und ‚frei zu...‘.

Weitere Texte (z.B.Predigttexte verschiedener Leute) werden dazukommen, sobald die Erlaubnis zur Veröffentlichung vorliegt.